/// Hans Fallada
Jeder stirbt für sich allein
Schauspiel nach dem Roman
Ein mutiges Ehepaar leistet Widerstand gegen den Terror des Nationalsozialismus, nachdem der einzige Sohn im Krieg gefallen ist. Sie verteilen heimlich Karten mit Botschaften des Widerstands. In einer verstörten Welt voll Misstrauen und Intrigen drohen Folter und Hinrichtung für Worte des Friedens, der Freiheit und der Gerechtigkeit. Eine wilde Jagd auf die beiden beginnt. Mehr und mehr zeigen die Mitläuferinnen und Mitläufer des Regimes ihr wahres Gesicht, und das couragierte Ehepaar kommt unweigerlich in größte Gefahr.
Hans Fallada war trotz Denunziation seiner Person und kurzzeitiger Inhaftierung nicht ins Exil gegangen, sondern in Nazi-Deutschland geblieben. Kurz nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs schrieb er mit blutendem Herzen den Roman ‚Jeder stirbt für sich allein‘. Er wurde sein Vermächtnis.
Bei den Aufführungen im Nixel-Garten gedenken wir des mutigen Ehepaares Elise und Otto Hampel, deren wahres Schicksal Grundlage des großen Romans ist. Es wird eine berührende Begegnung.
„Die Nazi-Partei war alles, aber das deutsche Volk – nichts.“
„Das beste Buch, das je über den deutschen Widerstand gegen den Nationalsozialismus geschrieben wurde.“ (Primo Levi)
Premiere: 24. Juni 2027
Spielort: Nixel-Garten
Von und mit Anette Daugardt und Uwe Neumann
Dauer: ca. 75 Minuten, eine Pause