Kreuzgangspiele extra

Theaterspaziergang
Donnerstag, 21. Mai 2026, 20 Uhr, Treffpunkt Kirchplatz

Doppeltes Spiel

Der Theaterspaziergang führt durch die verwinkelten Gassen Feuchtwanges. Hinter jeder Wegbiegung, auf Plätzen und in verwunschenen Ecken überrascht das Ensemble der Kreuzgangspiele mit kleinen Szenen, mit Musik und Texten. Wo der Weg hinführt? Das wissen nur diejenigen, die ihn mitgegangen sind... Regie: Kirsten Schneider DER THEATERSPAZIERGANG IST AUSVERKAUFT.

Musikalische Mitternachtsrevue
17. Juli und 24. Juli 2026, jeweils 23.30 Uhr, Kreuzgang

Tutto per Amore - Alles aus Liebe

Menschen versammeln sich im Kreuzgang - abends wie auf einer Piazza in einem kleinen Städtchen im Süden. Lieder werden angestimmt. Es wird geliebt, gestritten, gesehnt und geschmachtet. Die Mitternachtsrevue 2026 widmet sich allen Spielarten der Liebe. Was tun wir Menschen nicht alles, wenn wir lieben? Das Ensemble der Kreuzgangspiele präsentiert Lieder, Schlager und Chansons im einmaligen Ambiente des nächtlichen Kreuzgangs.

Songs, Stories, Lieder & Lyrik
Samstag, 24. Oktober 2026, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

Farben für Annette von Droste-Hülshoff

Annette von Droste-Hülshoff gilt als eine der wichtigsten deutschsprachigen Autorinnen und Autoren überhaupt und als bekannteste Dichterin des 19. Jahrhunderts in deutscher Sprache. Philipp Scholz und Nora Gomringer widmen sich seit 2015 der Beschäftigung mit Literatur. Beide Künstler, der Schlagzeuger und Improvisationsmusiker Philipp Scholz und die Lyrikerin und Performerin Nora Gomringer, vertonen Texte der Weltliteratur. Für „Farben für Annette von Droste-Hülshoff“ wird das Duo mit Philip Frischkorn am Piano und Andris Meinig am Kontrabass zu einem Quartett erweitert. Die Musiker haben Jazz-Versionen der Original-Kompositionen Annette von Droste-Hülshoffs aus dem 19. Jahrhundert geschaffen. Die Textfassung stammt von Nora Gomringer, Originaltexte von Annette von Droste-Hülshoff. Dem Programm liegen die Inspiration und Förderung durch Burg Hülshoff – Center for Literature als Programmbetrieb der Annette von Droste-Hülshoff-Stiftung zugrunde.

Szenisches Live-Hörspiel nach dem Roman "Der Zauberberg" von Thomas Mann
Samstag, 5. Dezember 2026, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

Hans Castorps Reise in die Nacht

Thomas Manns Meilenstein der Literaturgeschichte entführt in die bizarre Welt eines Lungensanatoriums im schweizerischen Hochgebirge. Hans Castorp bricht dorthin auf, um seinen Cousin zu besuchen. Aus den geplanten drei Wochen werden sieben Jahre, die er auf dem ‚Zauberberg‘ verbringen wird. Während das alte Europa aus den Fugen gerät und auf den Ersten Weltkrieg zusteuert, begegnet Castorp, umgeben von Schnee und Eis außergewöhnlichen Figuren, die ihn mit Politik, Philosophie, Liebe, Krankheit, Tod und sich selbst konfrontieren. Mit feiner Ironie und Genauigkeit zeichnet Mann den Weg vom Wort zur Gewalt, von der Demokratie zur Diktatur und fängt so die Stimmung vor dem Ersten Weltkrieg ein. In schnellen Wechseln aus gelesenen Passagen sowie gespielten und hörspielartigen Szenen bleiben Achim Conrad und Thomas Zieler stets nah am Helden des Romans und spüren erstaunlichen Parallelen zur ‚großen Gereiztheit‘ unserer heutigen Gesellschaft nach. Der Abend ist eine Produktion von movingtheatre.de/Köln

Shakespeare-Sonette neu vertont
Samstag, 30. Januar 2027, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

As An Unperfect Actor

In eindringlicher Weise hat Bernd Lhotzky eine Auswahl der Sonette von William Shakespeare neu vertont. Gemeinsam mit dem Komponisten und dem Quadro Nuevo erweckt die Schauspielerin Birgit Minichmayr die vor über 400 Jahren erschienenen Gedichte zu neuem Leben. Sie macht uns Shakespeares geheimnisvolle Poesie als ein Kaleidoskop unterschiedlichster, teils widersprüchlicher Gefühle zugänglich. BR Klassik sagt: „Das Ergebnis: ein Fest der Musik gewordenen Lyrik.“ In manchen Versen sprechen die Sonette von unbeirrbarer, aufrichtiger Liebe, verlässlich wie ein Fixstern, der dem Seefahrer den Weg weist, dann wieder von Frost, Pein und Tod. Handfeste Erotik und platonische Liebe. Mal wispernd, mal schreiend beschwört Birgit Minichmayr extreme Stimmungen herauf und wechselt dabei mühelos Perspektiven, Rollen und Geschlechter.

Konzert zum Valentinstag
Sonntag, 14. Februar 2027, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

Frühstück bei Tiffany

Der Schriftsteller Truman Capote wurde 1924 in New Orleans geboren. Das 1958 veröffentlichte „Frühstück bei Tiffany“ um das lebenslustige, aber geheimnisvolle und abgründige Partygirl Holly Golightly erlangte auch dank der Verfilmung mit Audrey Hepburn große Berühmtheit. Der Roman ist eine anrührende Satire auf die ‚feine‘ New Yorker Gesellschaft im Jahr 1943 während der letzten Kriegsjahre. Holly Golightly träumt vom Aufstieg: an ihre trübe Vergangenheit als Waisenkind und junge Ehefrau erinnert sie sich nicht gerne, in der Großstadt hofft sie auf ein besseres Leben an der Seite eines vermögenden Mannes. Das Schmuckgeschäft an der Fifth Avenue wird für sie zum Symbol für die ersehnte Freiheit und Sicherheit zugleich. Der Roman „Frühstück bei Tiffany“ ist eine sehr unterhaltsame Kombination aus Fröhlichkeit und Melancholie, Humor und Satire. Gelesen werden Auszüge aus dem Roman von Burgschauspieler Markus Meyer. An zwei Flügeln sind zu hören: Chris Hopkins und Thilo Wagner.

mit Schauspieler Oliver Wnuk
Freitag, 5. März 2027, 20 Uhr, Stadthalle Kasten

Wnuk denkt laut und liest was vor

Der Schauspieler Oliver Wnuk agiert, liest, spielt und erzählt an diesem Abend aus seinem im Januar 2026 erschienenen Buch „Besser wird’s nicht“, illustriert von @kriegundfreitag, und anderen Texten. „Besser wird’s nicht“ ist kein Stoßseufzer, sondern eine Einladung: besser als dieser Moment wird’s nie, wenn wir ihn nicht nutzen. Oliver Wnuk – Schauspieler, Vater, Hypochonder und unverbesserlicher Pragmatiker – seziert die kleinen und großen Zumutbarkeiten des Lebens: Dabei entsteht ein Ton, der zugleich leicht und weise ist: humorvoll, zärtlich, unkitschig. Wnuk schaut hin, ohne zu verbittern, und macht Mut, sich selbst milde anzusehen. Ein Buch – und ein Abend zum Schmunzeln, Schlucken, Zusammen sein – und zum Weitersagen.