Anette Daugardt

Anette Daugardt wurde 1966 in Berlin geboren. Ihre Schauspielausbildung erhielt sie von 1987-1991 an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst in Hamburg. Engagements führten sie unter anderem an die Freie Volksbühne, das Berliner Ensemble, das Théâtre National du Luxembourg und das Goethetheater Bremen. Im Sommer 2010 war sie bei den Kreuzgangspielen in „Die lustigen Weiber von Windsor“ zu sehen. Seit 2003 realisiert die Schauspielerin mit anderen Künstler:innen als KantTheaterBerlin eigene Projekte, für die sie zahlreiche Förderungen und Stipendien erhielt, so konnte 2022 eine Theaterfassung für 2 Personen aus dem Roman „Schuld und Sühne“ entwickelt werden, die 2024 bei den Kreuzgangspielen Extra gastierte. 

2022 erhielt sie ein Stipendium, um sich mit schreibenden Frauen des späten 18. Jahrhunderts auseinanderzusetzen. Daraus entstand das Theaterstück „Rahel – die Wege muss man suchen“, das im letzten Sommer bei den Kreuzgangspielen in der Nixel-Scheune gezeigt wurde.

Durch eine weitere Förderung im Herbst 2023 konnte die Schauspielerin zudem ein Stück über „Karoline von Günderrode“ realisieren „Warum ward ich kein Mann!“. „Poe Solo 4 x Leben“ wurde 2017 zum Fringe Festival der Ruhrfestspiele Recklinghausen eingeladen, „Trotz“ 2019 zum International Monodrama Festival in Klagenfurt. Anette Daugardt gastiert mit ihren Theaterprojekten außer in Deutschland auch in Dänemark, Österreich und der Schweiz.

2026 gastiert sie gemeinsam mit Uwe Neumann wieder in der Nixel-Scheune in George Orwells dystopischem Literaturklassiker  “1984”.